Mittwoch, 13. März 2013

Duff duff duff die Eisenbahn...

... wer will mit zur Oma fahrn, alleine fahren will ich nicht, da nehm ich mir .... ????  ..... mit!

Mein Kleiner ist total heiß auf Eisenbahnen, aber ordentlich qualmen muss sie...
Der Uropa war auch mal Lokführer und hat aus dieser Leidenschaft z.B noch Wecker die einen mit anfahrenden Zuggeräuschen aus dem Schlaf reißen.... nachdem T. einen Nachmittag Uropas "Spielzeug" ausgiebig ausprobiert hat, wollte er unbedingt ein T-Shirt mit einer Eisenbahn drauf...

Ich hätte nicht gedacht, dass die Herstellung eines Eisenbahn Shirts so aufwändig ist, zumal mein kleiner "Fachmann" mit Argusaugen darüber wacht und ankommandiert, wo noch Qualm etc. hin muss. 


Der erste Schritt waren die Schienen, dabei wollte ich, dass die Eisenbahn im Kreis fahren kann. Die Schienen habe ich direkt mit dem Applizierstich der Nähmaschine in braun auf den Stoff gestickt (auf der Rückseite ist Stickvlies). Dabei habe ich unterschiedliche Stichbreiten verwendet (nahezu alles, was der Stich an Möglichkeiten zulässt).



Dann habe ich eine Eisenbahn "vorbereitet" und diesmal direkt (ohne Vlieseinlage unter den einzelnen Stoffstückchen) mit Vliesofix auf den Stoff aufgebügelt. Eine Freundin hat mir dazu geraten, weil sie meine bisherige Herstellung zu kompliziert und "unnötig" findet.

Die nötigen Signalzeichen durften natürlich auch nicht fehlen....



Allein mit der Lok kann keiner mitfahren, daher nun auch noch Hänger dran...
In die Hänger habe ich von einem Stoffrest kleine Tiere ausgeschnitten und diese in die Hänger rein gesetzt. Die Tiere habe ich nur mit einem normalen Steppstich angenäht (aennie sagt auf ihrem Blog, dass das geht).
Den restlichen "Kram" nähe ich mit einem kleinen Applizierstich an (Breite 1,6; Weite 0,3).



 


Vor Kurzem habe ich mir dazu einen neuen Fuß für die Nähschine gekauft, der soll direkt fürs Applizieren geeignet sein.Günstig an dem Fuß ist, dass er vorn offen ist und man freie Sicht auf sein Werk hat. Nachteilig finde ich, dass der Stoff nicht so optimal zwischen Fuß und Stichplatte eingeklemmt wird und dadurch manchmal Falten wirft.
Außerdem habe ich festgestellt, dass ich mit Vlieseinlage zwischen den Stoffstückchen besser zurecht komme (meine Vorgehensweise hier). Der Stoff liegt stabiler und verzieht sich nicht so leicht (trotz Stickvlies!!).

Fertig bin ich aber noch nicht, dass Endprodukt zeige ich euch später, aber auf Wunsch einer einzelnen Dame ;-) wollte ich nicht wieder so lange warten bis ich was poste und überfordere dann keinen, weil ich gleich ein paar mehr Beiträge zum Besten gebe! ;-)

Liebe Katrin, war das jetzt in deinem Sinne? :-)

VG Cathleen.

Donnerstag, 7. März 2013

Nähkram_ Dinosaurier T-Shirt

Das Motiv war schnell klar... ein Dinosaurier mit Zähnen ... auch wenn die Umsetzung eine Herausforderung war.

Dafür musste ich erstmal meinen Vorrat an grünen Stoffen erweitern, schliesslich wollte ich ja, dass der Dino auch sehr plastisch aussieht.... dann noch die Nähte anbringen, die dafür sorgen, dass ein 3d Eindruck entsteht.... oha... ich bin mir nicht sicher, ob mir die Umsetzung gelungen ist, oder ob ich jetzt schon wieder zu selbstkritisch bin. Es ist doch was anderes mit "Stoff zu malen" als mit Pinsel und Farbe.

Der Grundschnitt ist wieder aus der Ottobre eine Gr. 116/122. Als Stoff habe ich diesmal Interlockjersey (in olivgrün und rot) von Sanetta genommen, weil die kalte Jahreszeit noch ein wenig Atem hat... da wärmt das Shirt wenigstens noch ein wenig. ;-) Der Bündchenstoff ist wieder aus unserem Stoffladen, diesmal in grün geringelt.

VG Cathleen.

Nähkram_ Affen T-Shirt

Die Lieblingsfarbe bei Autos ist bei meinem Sohn und mir grün. Immer wenn wir unterwegs ein grünes Auto sehen, "beölen" wir uns gegenseitig...
Nunja der Stoff für dieses T-Shirt ist genau dieses grün. Da darauf Affen abgebildet sind und der Stoff nur für die Ärmel gereicht hat (kleines Reststück aus unserem Stoffladen), war recht schnell klar was auf den Bauch sollte...

Ich hab beim nähen die ganze Zeit vor mich hingekichert, weil ich den Affen so lustig fand und er vom "Charakter" wie die Faust aufs Auge auf meinen Wirbelwind passt. ;-)

Der Grundschnitt ist wie üblich aus der Ottobre, in Gr. 116/122.


VG Cathleen.

Nähkram_Pferde T-Shirt

Mein Sohn brauchte nun doch noch neue langärmelige T-Shirts, die anderen sind ihm schon wieder zu klein. (Ich muss mal überprüfen, ob er heimlich an meinen Wachstumshormonen für meine Gartenpflanzen nascht.)
Auf jedem Fall habe ich ihm ein paar Vorschläge für die Motivwahl gemacht, aber er wollte unbedingt einen Rappen (schwarzes Pferd). ;-) Ohne Motiv geht nämlich auch nicht mehr, naja mir solls recht sein... :-)
Raus gekommen ist dabei nun dieses Werkstück. Er hat es mir gleich vom Nähtisch weggeklaut und angezogen. Ich hatte nicht mal Zeit die Nähte zu verstechen... mach ich jetzt nach dem ersten waschen... :-)

VG Cathleen.



Kleid für mich_Lucille

Der zweite Schnitt den ich ausprobiert habe, ist die Lucille von farbenmix.

Auch hier habe ich wieder Größe 44/46 genäht. Ansich ist der Schnitt ganz ok, aber ich komme mit dem Kragen einfach nicht klar. Für meinen Geschmack fällt er zu locker über die Schulter, ich bin nur am Ärmel wieder hoch schieben. Selbst mit kleinen Abänderungen, dass der Kragen etwas geschlossener wird, werde ich damit nicht so recht warm.

Ich habe das Kleid zweigeteilt genäht, weil ich nicht mehr soviel Stoff vom lila gemusterten hatte. Da mir dann das schwarze Unterteil zu langweilig war, habe ich einen kleinen Unterrock eingebaut und den Oberstoff mit Framillonband etwas gerafft. dadurch wird der starre Anblick etwas durchbrochen. Als Stoffe habe ich wieder leicht fliessende Jerseystoffe ausgesucht.
In der Anleitung wird auch noch eine andere Variante für den Kragenausschnitt angeboten, aber das habe ich Schussel erst wieder zum Schluss gemerkt...

Naja aller guten Dinge sind drei... ich mach noch ein Paar. :-) VG Cathleen.

Kleid für mich_Carmen

Wie versprochen nun endlich ein paar Bilder von meinen Werken, die für mich entstanden sind.
Leider komme ich jetzt erst zum posten, da irgendwie unser PUMUCKEL dafür gesorgt hat, dass ich den Kartenleser zum Fotodateien laden nicht finden konnte... zum Glück verschwinden bei uns Dinge immer nur temporär. ;-)
 Ich habe zwei Schnitte ausprobiert. Der eine ist von Mamu Design, das Schnittmuster Carmen. Dieser Schnitt ist eine Tunika, den man in vielerlei Varianten ausprobieren kann. Ich habe die Größe L (44/46) genäht, sie fällt aber recht reichlich aus.



Als Stoff habe ich leicht fliessende Jerseystoffe gewählt, damit der Stoff schön fällt.
Bei dieser Variante hier, habe ich das Vorderteil zweigeteilt und mit einen anders farbigen Stoff unterlegt. Als kleinen Hingucker habe ich ganz simpel einen Apfel gewählt, weil ich den schön mit dem grünen Stoff kombinieren konnte. Auf dem Ärmel ist auch noch ein kleiner Apfel (ohne Abb.). Der Saum ist als einfacher Rollsaum gearbeitet. Die grünen Absätze am Ärmelsaum ist eine doppelte Lage Stoff als Bündchen angenäht. Dann noch hier und dort ein paar Zierstiche (Blätterranke) angewendet.... fertig.











Bei der zweiten Variante habe ich eine Zipfeltunika genäht. Da ich sehr gern Blumen mag und mich das triste Wetter etwas nervt, habe ich auf den einfarbigen Stoff eine kleine Blumenwiese appliziert.

Die Stängel sind die Blätter sind mit unterschiedlichen Grüntönen gearbeitet. Die untere Kante und der Halsausschnitt sind mit Bündchenstoff versäumt. Der Ärmel ist wieder wie oben beschrieben gearbeitet. An den Ärmel habe ich auch wieder eine kleine Blumenappli angebracht.
Links die Appli auf dem Vorderteil, rechts auf dem Ärmel.

Viele Grüße, Cathleen.

Freitag, 22. Februar 2013

Blickwinkel auf 30 in 300 Tagen

Inzwischen konnte ich auch schon wieder ein paar Dinge auf meiner 30 in 30 Tagen Liste abstreichen.
Hab heute noch ein Kleid für mich genäht, was ich euch aber später zeige... muss noch jemanden finden, der mich fotografiert.

VG Cathleen.

Recycling-Freitag

Eine Freundin möchte auf ihrem Blog eine Aktion weiterführen starten, in der es darum geht unsrer "Wegwerfgesellschaft" die Stirn zu zeigen.

"Der Recycling-Freitag soll diesem Trend ein kleines bisschen entgegenwirken. Mitmachen kann jeder, der aus gebrauchten Dingen etwas neues gezaubert hat. Dabei ist es egal ob die Sachen genäht, gebastelt, aufgehübscht, gebaut oder "nur" bemalt sind. Wichtig ist, dass etwas Altes in neuem Glanz erstrahlt und das ihr Spaß dabei hattet ;)" (Momolinchen)

Starten wird die Aktion erst am 1.März. Allerdings möchte ich heute schon meinen ersten Beitrag teilen. Den werde ich dann auch dort einstellen, aber vielleicht hilft es euch etwas bei der Ideenfindung...

Ich hatte noch alte Holzwäscheklammern von meiner Mutter (zum Studium damals geerbt). Leider haben die mittlerweile die Angewohnheit frische, naße Wäsche zu markieren. Also hab ich die Dinger mal irgendwann aussortiert. Als ich mal eine nette Idee für einen Geschenkanhänger brauchte, sind sie mir wieder in die Hände gefallen.
Wenn ich in einer Zeitung einen interessanten Artikel oder eine lustige Bastelidee finde, schneide ich sie aus, klebe es auf und hefte es in einen dafür angelegten Bastelordner (Inzwischen ein "Quell" der Inspiration ;-)). Auf jeden Fall habe ich dort diese Idee mal abgeheftet und meine Klammern bekamen ein zweites Leben: ein Krokodil!
Damit kann man kleine Briefchen am Geschenk festmachen, als Cliffhanger verwenden, wie auch immer... ihr habt bestimmt selber genug Ideen dazu...


Bemalt sind die Klammern mit Acrylfarbe in grün (Körper), rot (Maul) und weiß für die Zähne. Obwohl man die Zähne alternativ mit einem weißen Lackstift anmalen kann. Nach einer zuvor angefertigten Schablone 4 Füße und den Schwanz ausgeschnitten und angeklebt. Zum Schluss noch Perlen als Augen aufgeklebt... FERTIG! Geht ganz einfach, oder?

Viel Spass beim nachmachen, viele Grüße,
Cathleen.

Montag, 18. Februar 2013

T-Shirt_Gib mir 4

Letzte Woche hatte ich spontan ein paar Tage frei und habe die Zeit sinnvoll genutzt und diese fast komplett an meiner Nähmaschine verbracht. :-) Dabei sind diese 4 T-Shirts raugekommen:

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal ein Motiv "ausgedacht" und nun auch umgesetzt. Als es jetzt fertig war, musste ich doch feststellen, dass dieses Motiv eher für kleinere Kinder geeignet ist. Ich hoffe zwar, dass mein Sohn es trotzdem noch anzieht. Also wer das Motiv möchte, sagt einfach Bescheid...


Das nächste Projekt waren Wünsche meines Sohnes: ein Drache und der sollte auch noch Feuer speien können und dann noch ein anderer böser Drache, aha.... hier ist das Ergebnis:

Das Motiv habe ich mir bei einer Seite mit kostenlosen Ausmalbildern gemopst mitgenommen und für mich angepasst. Etwas kniffelig war, die kleinen Zacken anzunähen. Für das Feuer habe ich einen "geschipperten" Baumwollstoff genommen und mit kleinen Pünktchen plastisch gestaltet, dabei habe ich unterschiedliche rot und orange Töne verwendet. Der türkisfarbene Stoff war in einem Stoffpaket von Michas Stoffecke. Der Pünktchenstoff ist eine Neuentdeckung aus dem örtlichen Stoffladen.




Dieser Drache stammt auch von einer kostenlosen Malbilderseite (einfach mal bei Google-Bild Drache eingeben). Eine Herausforderung war, dass es realistisch aussieht, wie der Drache aus dem Wasser schaut.

Stoffe sind von Michas Stoffecke. Leider ist der grüne Jerseystoff sehr dünn, so dass an den Einstichen der Nähnadel kleine Löcher ausgerissen sind. Naja manchmal ist es eben besser, wenn man den Stoff vorher mal anfassen kann...


















Als letztes Shirt in dieser Reihe ist es ein Monstershirt geworden. Es war zur Abwechslung mal ganz schön mal ein weniger Detailverliebtes Motiv zu nähen.

Ich hoffe ich konnte euch eine Anregung geben, ihr gebt sie mir ja schließlich auch sehr oft durch eure wunderbaren Einfälle und Werke... so kann ich euch vielleicht auch was zurückgeben.
Danke. :-)

Viele Grüße, Cathleen.

Montag, 11. Februar 2013

Anleitung_Wicki T-Shirt

Noch eine Herausforderung.... ein neuer Wicki.
Die Hauptschwierigkeit beim Applizieren ist für mich u.a. den farblich passenden Stoff zu finden. In meinen Restekisten findet sich immer nicht das Passende, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben... Improvisation ist gefragt... Dabei rausgekommen ist dieser kleine "Held". Vielleicht schlage ich ja gleich zwei Fliegen mit einer Klappe und mein Sohn macht damit gleich seine rosa Phase durch (soll es auch bei Jungs geben). Ich lass mich überraschen...

Der Schnitt ist wieder aus einer Ottobre, in einer Kurzarmvariante. Der Jerseystoff fürs Shirt stammt aus dem ortsansässigen Stoffladen.

Diesmal habe ich nur Jerseystoffstückchen fürs applizieren gewählt und die Ränder sind schön "sauber" geworden. Für die Umrandungen habe ich mit einem kleinen Zickzackstich (meine Maschine hat auch einen Applizierstich, damit sind die Werte schon voreingestellt - auf 2,6 und 0,4) mit einer Stichbreite von 2,0 und einem Abstand von 0,3 gearbeitet. Die Stiche, welche für Plastizität sorgen haben nur einen Stichweite von 1,2.

Das Motiv ist aus einem Malbuch entnommen.
Ich zeichne mir das dargestellte Motiv in meiner für mich passenden Größe auf Butterbrotpapier ab (wer darin nicht so geübt ist, kann es ja auch kopieren und dann auf Butterbrotpapier durchpausen). Am Besten man nimmt dafür einen weichen Bleistift. Dann das Ganze nochmal auf der Rückseite nachziehen (es sei denn man hat kein Problem damit ein Spiegelverkehrtes Motiv zu haben). Wenn das Motiv ausgemalt wird, kann es durch Nachzeichen der Linien direkt auf den Stoff übertragen und dann ausgemalt werden.
Beim Motiv-Nähen zeichne ich die Einzelteile auf kleine Stoffstückchen nach (wieder durch nachziehen der Linien). Dabei entstehen dünne Bleistiftlinien auf dem Stoff, diese gehen beim waschen auch wieder raus. Ein Bügelstift geht natürlich auch, aber die finde ich recht teuer und nicht sehr ergiebig. Da paust man das Motiv nicht mit einem Bleistift nach, sondern mit dem Bügelstift und bügelt dann das Motiv direkt auf den Stoff.
Die Einzelteile schneide ich dann mit entsprechender Nahtzugabe aus. Die Nahtzugabe hängt davon ab, ob ich ein "Stückchen" unter ein anderes Teil drunter schieben kann. Das findet man raus, indem man sich das Motiv nochmal anschaut und guckt, welche Perspektive (also welches Teil ist vorn oder hinten) das Motiv besitzt. Im Detail sieht das so aus, dass ich z.B. auf dem rosa Stoffstreifen alle rosa Teile nachzeichne und dabei mit dem Bleistift auf dem Stoff die Zugabe markiere (ich vergesse beim ausschneiden sonst oft dran zu denken). Wenn alle Teilchen auf dem passenden Fetzen (noch nicht ausgeschnitten!) sind, lege ich diese mit der Vorderseite nach unten dicht an dicht auf das Bügelbrett. Darauf kommt eine ungefähr passend zugeschnittene aufbügelbare Vlieseinlage und darauf eine doppeltseitige Bügelauflage ("Kleber"). Dann schneide ich die Teile aus und bügle sie in der entsprechenden Reihenfolge auf den Untergrund (zugeschnittenes T-Shirt Vorderteil). Beim Annähen lege ich noch eine Stickvliesunterlage auf die Rückseite des Motives unter das T-Shirt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich dieses Vlies doch brauche, weil sich sonst der Jerseystoff (Shirt) beim annähen verzieht, die Einlage kann ich nach Nähbeendigung einfach abreißen.

Ich hoffe ich habe einigermaßen verständlich gemacht, was ich WANN und WIE mache, oder meine!?



 Viel Spass beim ausprobieren, Cathleen.